Iran kündigt Bruch des Atomabkommens an. So titelt ORF.at

Iran kündigt Bruch des Atomabkommens an. So titelt ORF.at

Iran kündigt Bruch des Atomabkommens an. So titelt ORF.at

Eine gezielte Desinformation?
Es mag schon richtig sein, dass die Is.R.Iran den Anreicherungsgrad von Uran (3,67%), der im Atomabkommen festgelegt wurde, überschreitet.
Genau so richtig ist allem Anschein auch, dass die Is.R.Iran am Anfang der Woche 1.7.2019 die erlaubte Menge von 300 Kilogramm niedrig angereichertem Uran
überschritten hat, aber ob es sich hierbei um einen Bruch des Atomabkommens von Seiten der I.R.Iran handelt, muss doch mehr als hinterfragt werden.

Bezeichnete doch Herr Araktschi den iranischen Schritt als legitim und im Rahmen des Wiener Abkommens, wenn die Is.R.Iran ihr Bekenntnis zu dem 2015
geschlossenem Vertrag alle 60 Tage reduzieren, sobald die Unterzeichner des Wiener Abkommens den Iran nicht vor US-Sanktionen schützen.
Auch der Chef des Auswärtigen Ausschusses im Russischen Föderationsrat bekundet Verständnis von Seiten Russlands für die Position Teherans, das sich ja
letztlich mit seiner Vorgehensweise an die juristischen Grundsätze des Vertrags halte.
Schlußendlich stellt sich die Frage: Wer hat den nun das Wiener Abkommen gebrochen, die jetzt zu den Weltweit zu beobachtenden Spannungen führen?

ORF.at(Die USA sind 2018 aus dem international vereinbarten Vertrag mit Teheran ausgestiegen) Hier fehlt es von Seiten der westlichen Mainstream-Medien an der so nötigen wie auch wichtigen Präzision, um den Sachverhalt in dieser Angelegenheit transparent vermitteln zu können (oder zu wollen).
Denn mit dem (sogenannten) Ausstieg ) der USA aus den Verpflichtungen gegenüber Teheran und den damit im Zusammenhang stehenden illegalen Sanktionen Iran gegenüber, die jedem wirtschaftliche Nachteile androhen der iranisches Öl kauft, verstoßen die USA gegen alle wichtigen Teile des Abkommens.
„Diese US amerikanische Außenpolitik nach Westernmanier ist ein Bruch des internationalen und auf höchster diplomatischer Ebene unterzeichnetem Atomabkommens mit der Is.R.Iran“ und Erpressung der internationalen Gemeinschaft durch die USA“.

Im Gegensatz dazu stehen die Wahrung der Interessen der Is.R.Iran durch Teheran in vollkommenem Einklang mit dem Atomabkommen.
Wenn die EU über die Mitteilung des Irans, dass er mit der Urananreicherung über dem Limit von 3.67% begonnen hat, besorgt ist, so EU-Außenbeauftragte
Frederica Mogherini, dann stellt sich die Frage, warum sollte die EU über die Maßnahmen der Is.R.Iran betreffend des Atomabkommens besorgt sein?“
Ist es doch mehr als recht und billig, wenn ein Vertragspartner oder im Falle des Atomabkommens mehrere Vertragspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, auch der anderen Seite vorbehalten ist, sich den Vereinbarungen nicht mehr verpflichtet zu fühlen. Wie vom Iran mehrmals betont, ist es nicht möglich, dass ein Vertrag nur einseitig erfüllt wird („Im Falle des Atomabkommens von Seiten Irans“).
Der Iran hat der massiven Einschränkung und Überwachung seines Atomprogramms zugestimmt (da der Westen ohne jeglichen Beweis den Iran beschuldigt hatte, eine Atombombe bauen zu wollen und seine Bevölkerung drastisch sanktionierte). Nur unter der Bedingung der Aufhebung der verhängten Sanktionen stimmte der Iran der Einschränkung und Überwachung seines Atomprogramms zu, was auch der wesentliche Inhalt Atomabkommens ist.
Was wir jetzt aber sehen, ist der eindeutige und offene Bruch des Atomabkommens durch die USA und die Erpressung der internationalen Staatengemeinschaft durch die USA, dazu die offene Drohung von militärischer Gewalt von Seiten der USA gegenüber der Is.R.Iran.
Die vornehme Zurückhaltung Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands, ihren im Atomabkommen festgelegten Verpflichtungen gegenüber der Is.R.Iran nachzukommen, um die einseitigen U.S Sanktionen abzufedern, war bis jetzt mehr als Zurückhaltung, es war wirkungslose Tatenlosigkeit, Lippenbekenntnis.
Der Versuch des Westens wider besseren Wissens, dem Iran Vertragsuntreue anzudichten, um den Weg für eine militärische Konfrontation wider jegliches internationale Recht zu ebnen, ist in Wahrheit Heuchelei zur Verschleierung des eigenen Vertragsbruchs.

Und warum macht dabei der ORF hier wieder mit, ohne dazu gezwungen zu sein? Um das Wohlwollen der Mächtigen nicht zu verlieren? Oder um aus blanker Feigheit mit den Wölfen zu heulen und nicht mit Kritik aufzufallen. Umso schlimmer für ‚Orgel‘ eines neutralen Landes, wenn es nicht nur um internationales Recht, sondern auch um Krieg und Frieden geht, um den Weltfrieden.